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Verantwortungsvolle KI in der Zivilgesellschaft

Das Projekt „Code of Conduct Demokratische KI“ wurde erfolgreich abgeschlossen. D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt arbeitete hierfür mit mehr als 50 gemeinwohlorientierten Organisationen zusammen, um eine Selbstverpflichtung für den verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu schaffen: den Code of Conduct Demokratische KI. Ziel war es, gemeinwohlorientierte Organisationen dabei zu unterstützen, einen informierten und reflektierten Umgang mit KI zu finden und so die Zusammenarbeit sowie das Engagement der Zivilgesellschaft zu stärken.

In vier hybriden Workshops, die von Juni 2024 bis November 2025 stattfanden, erarbeiteten die teilnehmenden Organisationen gemeinsam einen umfassenden Orientierungsrahmen. Dieser Rahmen zielt darauf ab, die verantwortungsvolle Nutzung von KI gezielt zu unterstützen. Begleitend dazu entstanden drei White Paper, die den Einsatz von KI in Einklang mit den Werten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität untersuchen. Die White Paper bieten praxisnahe Empfehlungen, die Organisationen ermöglichen, ihre Handlungsräume zu begreifen und zu ihren Prioritäten beim Einsatz von KI zu reflektieren. 

Die Ergebnisse stehen ab sofort zur Verfügung und bieten konkrete Handlungsempfehlungen für gemeinwohlorientierte Organisationen. Der Code of Conduct Demokratische KI ist für die Unterzeichnung geöffnet. Auch Unternehmen oder Institutionen der öffentlichen Verwaltung sind herzlich zu einer Unterzeichnung eingeladen. 

Aktuelles

Ergebnisse

Svea Windwehr: Gemeinsam mit vielen weiteren Organisationen erarbeiten wir, wie KI im Sinne der Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität eingesetzt werden kann.

White Papers: Grundwerte im Fokus

Unsere White Papers sind das Ergebnis gemeinsamer Arbeit mit Aktiven aus zahlreichen Organisationen und thematisieren die zentralen Grundwerte für den zivilgesellschaftlichen KI-Einsatz:

„Freiheit als zentraler Wert für den Einsatz von KI in der Zivilgesellschaft“

Das Papier diskutiert zentrale Risiken und praktische Beispiele und stellt den KI-Wertekompass vor: Ein methodisches Tool, das die Zivilgesellschaft dabei unterstützt, ihre Werte und Prioritäten beim Einsatz von KI zu definieren.

„KI und Gerechtigkeit: vier Thesen für die Zivilgesellschaft“

Mit Gastbeiträgen und Praxisbeispielen werden vier zentrale Aspekte von KI und Gerechtigkeit diskutiert: Kompetenzen, Zugang, Diskriminierung und Nachhaltigkeit.

„Solidarische Praxis entlang der Nutzung von KI verankern“

Das White Paper befasst sich mit dem Spannungsfeld zwischen KI und Solidarität und stellt Methoden, Ressourcen und Reflexionsfragen über vier Phasen des Nutzungszyklus von KI vor: Entwicklung, Auswahl, Einsatz und Evaluation.

Zentrales Projektergebnis: Der Code of Conduct

Der Code of Conduct liefert einen Orientierungsrahmen für Organisationen, die ihren Umgang mit KI verantwortungsvoll gestalten möchten. Er wurde von mehr als 50 Organisationen erarbeitet und von mehr als 100 Organisationen als Selbstverpflichtung unterzeichnet.

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